Who Is Who

Eine kleine Hommage an die Menschen, die mein Leben reich machen …

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht zufällig, sondern voll und ganz beabsichtigt … 🙂

J.
Lieblingsmensch, Freund, Liebster, Kollege, Mitreisender, Lebenswegbegleiter, Paralleluniversum, Fixstern, Suchender, Findender, Künstler, Fotograf, als Autor und Blogger tätig unter dem Pseudonym Irgendlink (siehe Blogroll). Doch in aller erster Linie einfach ein wunderbarer Mensch. Begegnet sind wir uns Anfang 2009 erstmals in den unergründlichen Fäden des weltweiten Netzes der virtuellen Welt als gegenseitig Lesende unserer Texte. Zufällig. Später sahen wir uns auch im realen Leben. Dem Serenditpitätsprinzip verdanken wir es, dass wir uns näher gekommen sind und nun den Weg unter unseren Füßen gemeinsam erforschen.

Die Reihenfolge der folgenden Auflistung meiner Lieblingsmenschen habe ich nach der Dauer, die wir uns kennen, priorisiert …

Freundin L. (1)
Mit ihr fange ich an, da sie meine längste Freundin ist, an Jahren ebenso wie an Zentimetern, knapp gefolgt von B (1). Wir haben buchstäblich zusammen die Schulbank gedrückt. Zwar nicht in der gleichen Klasse, doch in der gleichen Schule. Süße 16 waren wir, als wir uns kennenlernten und ins Herz schlossen. Fast alles haben wir geteilt. Die Männer zwar nicht, aber den Liebeskummer. Und die Freuden. Tiefen und Höhen. Geweint und gelacht haben wir. Und ihre Tochter kenn ich auch, seit sie geboren wurde, vor mehr als 18 Jahren. Nächsten Frühling feiern wir zum 30x zusammen Geburtstag.

L. (2)
L.(1)s Tochter: Süße 18 und ganz schön clever. Ein Mädchen – was sage ich? – eine junge Frau, die ich sehr gerne mag.

Freund K.
Meine erste Liebe, die über verliebte Schwärmerei hinausging. Noch immer haben wir uns gern und freuen uns, wenn wir uns sehen. Was nicht immer so war. Aber wieder so wurde. Worüber ich froh bin.

Freundin M.(1)
Auch eine ziemlich lange Freundin. Vor vierzehn Jahren lebten wir zusammen in einer französischen Kommune und wollten die Welt auf den Kopf stellen. Wie froh ich bin, M. zu kennen, meine „große Schwester“, die vor drei Jahren fast gestorben ist. Nun aber, wie neu geboren, ihre Großherzigkeit mit mir und ihren Lieben teilt. M (1) hat vier wunderbare Kinder – N, L, E und S – sowie einen tollen Partner – S –, die ich auch alle sehr gerne habe.

Freundin B. (1)
Meine große „kleine Schwester“, damals mit M (1) und mir nach Frankreich ausgewandert. Zwar jung an Jahren, doch damals schon weise und reif. Heute ist B (1) Mutter eines kleinen Buben, Little-B., und glücklich mit Z. zusammen. Drei wunderbare Menschen. Wenn ich an B (1) denke, ruft sie mich bestimmt am nächsten Tag an. Und umgekehrt. Selbst wenn wir uns einen Monat oder länger nicht mehr gehört haben.

Freund M. (1)
Mein ehemaliger WG-Genosse aus meiner ziemlich verrückten Zeit in Zürich. Unzählige nachmitternächtliche Gläser Bier haben wir zusammen getrunken. Am Küchentisch die Welt neu erfunden. Über die Götter und die Welten können wir ebenso gut zusammen reden wie über die Liebe und das Leben, Männer, Frauen und das ganze Zöix.

Freundin B. (2)
Als wir uns kennenlernten, war sie noch die Frau eines Freundes meiner damaligen Liebe. Die Männer sind längst weg, doch die Frauenfreundschaft ist gewachsen. B (2) ist mir in einer sehr schwierigen Zeit eine sehr große Stütze gewesen. Seither ist unsere Beziehung gewachsen. Mit B (2) gehe ich am liebsten an Konzerte, weil sie genauso hemmungslos in die erste Reihe drängen will wie ich.

Freundin M.(2)
M (2) habe ich in einer Frauenritualgruppe kennengelernt. Die Gruppe gibt es so nicht mehr, doch unsere Freundschaft schon. Wir wohnen ziemlich nahe und gehen zuweilen zusammen ins Kino, an Konzerte, in den Wald oder aber wir sitzen im Domino und trinken Bier.

Freund M. (2)
Noch einer meiner ehemaligen Partner. M (2) hat mich nach dem bereits erwähnten schweren Schicksalsschlag zurück ins Leben begleitet. Wofür ich ihm sehr dankbar bin. Ein feiner Faden verbindet uns seit der Trennung noch immer.

Patensohn M.
M. (2)s Sohn. Inzwischen 15. Groß ist er geworden und sehen tun wir uns inzwischen selten. Aber einen Platz in meinem Herz wird er immer haben.

Freundin S.
Eine ehemalige Arbeitskollegin. Ein Schicksalsschlag in ihrem Leben hat uns einander vor zweieinhalb Jahren näher gebracht. Wir sehen uns eher sporadisch, obwohl S. recht nahe wohnt. Doch wenn wir uns treffen, reden wir bei Rotwein – inzwischen Tradition – bis tief in die Nacht. Authentisch, lebendig, über den Tod, die Liebe und das Leben. Und vieles mehr.

Freundin C. (1)
Seit etwa vier Jahren meine Hoffrisörin. Ihr kleiner Salon ist hier gleich um die Ecke. Sie ist alles, was sich frau von einer Coiffeuse wünschen kann. Kreativ im Handwerk und eine tolle Gesprächspartnerin, die ich inzwischen auch privat ins Herz geschlossen habe. Und sie mich auch.

Freundin C. (2)
Im Zuge des Novemberschreibens, das ich vier Jahre lang mit Begeisterung mitgemacht habe, lernte ich C (2). kennen. Sie lebt auch in Bern. Seit Jahren treffen wir uns regelmäßig-unregelmäßig um zusammen das Leben zu feiern und über dasselbige oder dessen Widerhaken zu klönen, denn wir leiden beide unter dem gleichen Krankheitssyndrom. Es heißt Ich-mag-keine-Hamsterradarbeitsstelle-denn-ich-will-mehr-vom-Leben. C. ist seit etwas mehr als einem Jahr Mama von Little-F., einem süßen Burschen. Sie ist nicht nur eine tolle Mutter, sondern auch eine wunderbar kreative und inspirierende Freundin und Mitträumerin.

Freundin K.
K. habe ich ebenfalls beim Novemberschreiben kennengelernt. Zuerst nur virtuell und später – an unserer ersten Lesung, noch vor der Gründung der noch immer existenten Schreibgruppe – schließlich auch persönlich. Eine Freundschaft, die mich immer wieder neu sehr dankbar macht. Ihr Mann Ä. ist auch ein ganz toller Mensch. Mit diesen zwei Menschen fühle ich mich einfach immer rundum wohl.

Freundin U.
Noch so eine tolle Novemberschreiben-Freundin. Seit 2007 tauschen wir uns rege virtuell aus. Gesehen haben wir uns erst einmal, was aber der Intensität unserer Freundschaft keinen Abbruch tut. Eine wunderbare Frau, die mich immer wieder zu literarischen Neugeburten inspiriert.

Als da wären noch mehr Ms, Ks, As und S‘, Rs, Gs, Ps, Cs und Us. Und und und … So viele Menschen, die ich mag. Dazu Geschwister. Und mein Büroteam mag ich ja ebenfalls …

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So viele Menschen, die mein Leben bereichern.
So viele Orte, die mich bezaubern.
So viele Dinge, die mein Leben beglücken.

Bin dankbar …

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Kleiner Tipp an alle: Setzt euch mal hin und schreibt so eine Liste. Wetten, dass ihr euch hinterher besser fühlt?

Das größte Geschenk des Lebens?

Menschen, die gleich oder ähnlich ticken wie du!

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Stand: November 2010

One Response to Who Is Who

  1. Li Ssi sagt:

    lese dies gerade zum ersten Mal, ja, wir sind reicher und glücklicher, als wir es denn im AlleTage wissen –
    danke, dass auch hier hier einen Raum habe…

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