Wie haben Sie denn die geschenkte Stunde verbracht?

31. Oktober 2010

Nörgler: … mir schenkt doch nie jemand was!

Penner: Stunde? Geschenkt? Öhm, mus ich verpennt haben …

Tussi: Oh, Sie stellen aber persönliche Fragen!

Macho: Na, das ist doch wohl klar!

Uhrensammler: Sie Witzbold. Ich bin noch immer mit Uhren umstellen beschäftigt. (*)

Kommissar: Sie haben das Problem erkannt! In dieser Stunde passieren weltweit doppelt so viele Morde wie sonst…

Jakobswegpilger: Ich versuchte zu pennen, natürlich. Aber mit Rucksack am Rücken gar nicht mal so einfach. Muss ich noch üben.

(… unter Kommentare dürft ihr gerne weiterspinnen …)

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(*) = Gastbeitrag von Irgendlink


Wir alle haben die Wahl

30. Oktober 2010

Ihr erinnert euch bestmmt alle an die Minarettinitiative und an das peinliche Signal, das wir damals nicht nur nach innen, sondern auch nach außen gesetzt haben, wir stimmberechtigten Schweizer und Schweizerinnen.

Bald haben wir die Gelegenheit, ein neues, anderes Signal zu setzen und Gegensteuer zu geben.

Die SVP will uns mit allen Mitteln der „Illusionskunst“ neue falsche Feindbilder einimpfen, die leider oft durch ihre Wort- und Bildsprache nicht hinterfragt werden: Ausländer sind alle kriminell, heißt das lauteste.

Als Angestellte eines Hilfswerks weiß ich, dass dieses Bild einseitig ist. Lassen wir uns also bitte nicht Sand in die Augen streuen! Tatsache ist, dass das gängige Gesetz bereits restriktiv genug ist!

Sogar im Gästebuch von Patent Ochsner werden Fragen zur Abstimmung diskutiert. Büne nimmt dazu in seiner gewohnt poetischen Sprache wie folgt Stellung:

LIEBE FREUNDE

DIE STATISTIKER HABEN ES UNS IN DEN LETZTEN TAGEN DEUTLICH UNTER DIE NASE GERIEBEN. WÜRDE HEUTE ÜBER DIE VON DER SVP LANCIERTE AUSSCHAFFUNGSINITIATIVE ABGESTIMMT, WÜRDE SIE ERSCHRECKEND DEUTLICH ANGENOMMEN. DASSELBE GILT AUCH FÜR DEN GEGENVORSCHLAGT.

LASSET MICH RUFEN MIT DER GANZEN KRAFT MEINER LUNGEN INS HELVETISCHE VATERLAND:

„GEHET HIN, IHR DIE DA REINEN HERZENS SEID, UND WERFET EIN IN DIE URNEN EURE STIMMZETTEL MIT ZWEIFACHEM NEIN!!! DENN WIR WOLLEN NICHT SEIN EIN LAND VON INTOLERANTEN, RASSISTISCHEN UND UNFLÄTIGEN SCHOFSECKEL. ÜBERLASSET NICHT DAS FELD DEN DUMPFBACKEN UND DEN ANGSTHASEN, DIE DA SEICHEN IN IHRE KUTTEN VOR LAUTER HERRJESSES.“

BITTE!

Quelle: http://www.patentochsner.ch/gaestebuch.php


Weitsichtig

29. Oktober 2010

Endlich kann ich wieder halbwegs normal gehen. Die Verstauchung meines linken Fußes ist dank Kohlwickel, Schonung und Stützverband nun fast verheilt und so hält mich nichts mehr drin. Zumal das Wetter heute Nachmittag schlicht genial war. Joggen geht zwar noch nicht, doch ein ausgiebiger Spaziergang zum Stern auf dem Könizberg ist schon mal ein guter Anfang.

Per EveryTrail könnt ihr auch gleich ein bisschen Sonne tanken … (hier klicken…)

Bild 1: Mit der Pro HDR-App aufgenommen, die das Bild ausgewogen zu belichten versteht.

Bild 2: Mit der Pro HDR fotografiert und mit AutoStich zu einem Pano montiert.


Von Schattenrissen und Dämonen

29. Oktober 2010

(Da war diese Klammer am Anfang des Textes. Was drin stand hatte ich vergessen). Mit diesem Satz bin ich heute erwacht und schrieb ihn sofort auf. Vielleicht ist es der Anfang einer neuen Geschichte.

Schnitt.

Am letzten Wochenende bei Irgendlink habe ich in meinem Notizbuch gekritzelt: Wie schnell wir uns doch an neues gewöhnen. Vor einem Jahr stand hier noch der alte, nun steht da der moderne Holzofen, Etna genannt, und weder J. und ich können uns erinnern, wie es vorher war. Höchstens ein bisschen noch, aber nur theoretisch. Neues schiebt sich so schnell in unseren Alltag. Neues wird sofort normal. Wir sind unglaublich mutationsbegabt.

Schnitt.

Heute Morgen, noch im Bett, las ich im Krimi „Eine ganz andere Geschichte“ von Hakan Nesser, den ich eigentlich schon mal gelesen, nun von einer Kollegin ausgeliehen und erst beim Lesen wiedererkannt hatte. Ich lese das Buch stellenweise quer, dennoch will ich nochmals durch die Story gehen, weil ich mich nicht mehr an die Lösung erinnere. Und weil mich der Fall fasziniert. Und weil ich Nesser gerne lese. Auch mag ich den Barbarotti und wie seine Liebe zu Marianne, diese reine und beide verwirrende Emotion, beschrieben wird. Mein Scheff fand das Buch „na ja“. Ich habe es schon beim ersten Mal verschlungen, doch leider vergessen, wie der Fall gelöst wurde. Ob ich wohl zu viel lese?

Ich zitiere Kommissar Barbarotti: Den Feind zu dämonisieren gehört zu den üblichsten, den allerbilligsten Fehlern. Das war der Bodensatz jedes Rassismus, jeder Fremdenfeindlichkeit. (S. 149, TB-Ausgabe)

Schnitt.

Gestern habe ich eine spezielle App aufs iFöun geladen, eine App, die das Bild automatisch richtig belichtet. Funktionieren tut das so: der in die App integrierte Fotoapparat misst zuerst, manuell oder automatisch, den dunkelsten und den hellsten Punkt auf dem geplanten Sujet. Danach nimmt er kurz nacheinander zwei Bilder auf. Die werden miteinander verglichen und kurz darauf wird mir ein Bild mit den mittleren Werten angezeigt, das ich sogar noch nachbearbeiten kann. Über die Gegensätze, über die Extreme finden wir in die Mitte, zum Gleichgewicht.

Als ich das meiner Freundin K. in einer Mail erzählte, da mich das Prinzip fasziniert, schrieb sie zurück: So wird nun nicht nur die Technik von uns entwickelt, nein wir lernen auch von der Technik. Also immer zwei Bilder machen, das Schönste und das Schlimmste, und dann in der Mitte leben. Weise Frau, meine liebe Freundin K..

Ob Freund oder Feind, hell oder dunkel, alt oder neu, ungewohnt oder vertraut: Erst Schatten und Licht zusammen machen ein Bild – und das Leben – dreidimensional und lebendig. Alte FotografInnen-Weisheit …


Schöne Aussichten

28. Oktober 2010

Bild 1: Letzten Sonntagabend beim Geocachen die Aussicht genossen.

Zur Technik: Mit der Panorama-App AutoStich aus zwei Bildern eins gemacht. Tolle Software! AppStore sei Dank! 🙂

Bild 2: Mit PS Express-App nachbearbeitet

Wer genau hinschaut, sieht den Ewigen Birnbaum. Mitten in der Bauminsel rechts (im Hintergrund, am Horizont) liegt das Einsame Gehöft, seines Zeichens Zuhause meines Liebsten 🙂

EDIT: Eben habe ich einige auf dem iPhone gefundene Bilder mit AutoStich bearbeitet und so ein paar witzige Panos gebaut. Seht selber auf meiner Galerie.

Noch ein EDIT: FreundInnen des Ewigen Birnbaums von und zu Zweibrücken müssen unbedingt hier klicken!


käufliche Kuschelei

28. Oktober 2010

Bild: Kuschelige Wildkatzen. Am Nachmittag auf dem Bärner Wuchemärit auf dem Waisenhausplatz gefunden.


Gartenordnung

28. Oktober 2010

Bild: Eben im neuen „Natürlich leben“ in einem Artikel von Remo Vetter entdeckt.
(Heft 11/2010, Seite 37)

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