deins oder mainz?

28. Februar 2010

Alles mainz!, sagte P., auch QQlka genannt, auf all die ausgepackten Einkäufe deutend. Handkäs‘ mit Musik stand auf dem Programm. Spätes Abendessen. Eine Pfälzische Spezialität. Mir lief das Wasser im Mund zusammen, als P. mit Schnipseln von Käse und Zwiebeln begann.

Müde nach einer wunderschönen Stadttour setzten wir uns in der Mainzer WG-Küche zu Tisch … Immerhin hatte ich heute zum ersten Mal die Schweiz von vorne gesehen, das musste gebührend gefeiert werden.

Die Schweiz sieht aus wie eine Wutz!, hatte J.s Freund P. ein paar Stunden vorher behauptet. Im Schnelldurchgang hatten wir bei Kaffee und Tee die Welt im allgemeinen und Deutschland und die Schweiz im Speziellen neu erfunden. Im Atlas schließlich der Beweis: Der Kanton Graubünden sei die Nase der Wildsau (=Wildwutz), Genf der Schwanz. Bern? Der Blinddarm vielleicht? Wobei der Blinddarm der Sau … wie war das gleich?

Wie die Schweiz von vorne aussieht? Na so – ist doch wohl klar!

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laut Ausrufende

24. Februar 2010

Wo habe ich bloß das Ladegerät für den Kamera-Akku …? Müde vom langen Arbeitstag schlurfe ich durch die Wohnung und suche meine Siebensachen, die mit mir morgen Nachmittag zusammen nach Z. zu J. fahren wollen. Die Such-Funktion meines Laptops, wie gerne würde ich sie anwenden! Jetzt. Hier. Und natürlich nicht nur suchen sollte bei dieser Funktion drin sein, auch finden … und – bitte schön – gleich in die Tasche legen. Danke!

Was ich mir dabei anhöre? WORK. Shout Out Louds. Endlosschlaufe. Diese Schweden und Schwedinnen! Echt, die haben was …


Kreisen

23. Februar 2010

Gefühle. Kommen. Lassen. Gehen.
Lassen. Sich
wandeln. Lassen. Alles
löst sich
immer
wieder
auf, um sich gleich
darauf neu zu festigen. Einblick
ins Kaleidoskop. Der Wunsch möge
taugen, flexibel zu
bleiben für die immer
wieder neuen
Farben. Heute grün,
orange,
gelb. Alles. Morgen sein
lassen. Was kommt. Was
ist, ist.


Tell me why!

22. Februar 2010

Ob es wohl noch von irgendeinem anderen Song auf dieser Welt sooo viele Varianten gibt wie von diesem?

Gut zu wissen, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht! 🙂


Ansichten

22. Februar 2010

Gestern im Wald den Frühling eingeladen … Ich hoffe, er meinte es ernst, als er sagte: Ich komme bald.


aufgeschnappt …

21. Februar 2010

Wer bisher immer “Mitfahrer(in)” gewesen ist, kann sich überlegen, ob er fortan nicht lieber “Busfahrer(in)” sein will, (die) der den Kurs des eigenen Lebens bestimmt, wohl wissend, dass man auch als Busfahrer(in) von anderen abhängig ist, aber dennoch nicht zum Objekt wird. Auf diese Weise wird man wieder Herr(in) des eigenen Hauses sein, wie immer das aussehen mag.

Zitat Monalisa

und

Mein Kunststudium, die ganzen besuchten Museen, die Seminare, in denen ich das Gefühl hatte, angekommen zu sein und das Urrichtige zu tun … Nein, Seniorengaststudentin will ich nicht sein. Keine Wegnehmoma mit flotter schwarzer Baskenmütze. Aber was dann?

Zitat Wildgans

Nein, nicht dass ich mich schon alt fühle, das nicht. Auch bin ich weder Oma noch habe ich ein eigenes Haus. Außerdem fahre ich mich am liebsten selbst von A nach B; lieber, als mich von Bus, Tram oder Zug chauffieren zu lassen. Doch macht mich das alles nun zur souveränen Busfahrerin?

Es ist Tatsache, dass ich die Lebensmitte überschritten habe. Außer wenn ich einundneunzig Jahre alt würde. Oder noch älter. Die Mitte? Will heißen, vielleicht nochmals so lange zu leben? Puh oder Jippie?

Nochmals so viele/so wenige Jahre zu leben. Doch diesmal mit mehr Erkenntnissen als vor vierundvierzigdreiviertel Jahren. Und mit weniger naiver Leichtigkeit als vor vierundvierzigdreiviertel Jahren. Mit mehr Gelassenheit dafür. Mit weniger Erwartungen vermutlich. Fatalistischer und mit weniger Lebensenergie. Mit mehr oder mit weniger Lebensfreude? Manchmal macht es mir ein klein bisschen Angst, wenn ich an die Strecke durch den Urwald denke, die noch vor mir liegt. Wird sie anstrengend sein?  Bisweilen habe ich auch Angst, dass Zeit und Kraft nicht reichen, um all die Ideen umzusetzen, die in mir schlummern. Schaffe ich es, immer zufriedener zu leben? Nehme ich das Steuerrad in die Hand?

Dazu eine kleine Geschichte, meine Lebensmetapher:

„Der Lebensweg gleicht einem Gang durch ein Labyrinth oder Mandala. Du wirst geboren. Damit fängst du mitten in deinem Kreis drin an. Du gehst und du vergisst zuweilen die Mitte, aus der du kommst. Du gehst immer weiter und weiter. Mal nahe der Mitte, mal fern von ihr. Irgendwann kommst du dort an, wo deine Außenwände sind. Deine ganz persönlichen, die du selbst bestimmt hast, irgendwann, irgendwo. Schliesslich gehst du weiter. Dein Weg führt dich, deiner inneren Weisheit folgend, wieder nach innen. Schritt für Schritt. Irgendwann langst du wieder in der Mitte an. Und das war’s dann*.“

© by Sofasophia

* Notiz an mich: da capo? al fine?

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Ich verlinke die von Monalisa erwähnte Sendung hier auch gleich nochmals:

Es muss nicht alles sein im Leben: Pläne sind schön … doch sie können auch zur Last werden

“ … wann darf man sagen: Es muss nicht alles sein im Leben? Wann ist es kluge Einsicht in die eigene Begrenztheit – wann ist es Resignation, weil die Ziele zu weit gesteckt waren und nun der Atem nicht mehr reicht?“

Zum Podcast-Download hier klicken und runterscrollen!


Fragezeichen

20. Februar 2010

Was …

… das hier wohl ist?

Und was der hier wohl alles erlebt hat?