Frauen verändern sich! Und Männer auch?

28. Mai 2015

Womanessence

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von Amari Dé

Ich glaube aus manchen Veröffentlichungen heraus zu lesen, dass wir uns als Frauen auf einem guten Weg sehen und die Männer aber als irgendwie zurückbleibend wahrnehmen. Und immer wieder finde ich Frauen, die sich mit den Gedanken zu Angeboten beschäftigen, in denen wir Frauen der Männerwelt auf die Sprünge helfen könnten. Also, was Frau Mann so anbieten könnte, damit er „endlich“ auch den Level erreicht, den Frauen mittlerweile haben, und alles wieder gut zusammen passt.

Die Frage die daraus für mich resultiert, ist die folgende:

Sollen wir, als Frauen, uns quasi als Geburtshelfer in professionellen Angeboten mit der Entwicklung des Mannes befassen?

Ich persönlich denke, das Männer und Frauen untrennbar zusammen gehören und auf demselben Weg sind, letztendlich. Im Abgleich mit meinem Mann erfahre ich immer wieder, dass sowohl das Erleben als auch die Wahrnehmung, die Männern zu eigen ist, sich doch sehr stark vom weiblichen…

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ungezogen

31. März 2011

Umgezogen!

Es zieht mich hierher: http://sofasophia.wordpress.com/


The (Happy) End: wie?

30. März 2011

Auf der Fahrt nach Z., wo ich seit gestern Abend wohne, war er plötzlich da, der Titel dieses letzten Artikels meines Blogs:
Happy End.

Und jetzt? Vorhang bitte. (((Er schliesst sich gaaanz langsam …)))

Wie habe ich doch neulich geschrieben?

Ein weiterer Band meiner Lebensgeschichte geht seinem Ende entgegen. Die letzten Seiten schreibe ich. Heute. Morgen. Übermorgen. Absehbar. Das Finale, mein Happyend in Bern.

Damit geht auch dieses Blog hier zu Ende. Ich bedanke mich lieb und herzlich und verneige mich dankbar vor euch, meinen Leserinnen und Lesern, den stillen ebenso wie den kommentiert-habenden … Danke!!! Winkewinke, machts gut und alles Gute!

(((Kunstpause …)))

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Ja, aber? Ja! Aber natürlich blogge ich weiter!

Und zwar genau hier und ab sofort: sofasophia.wordpress.com

Bis bald im neuen Theater?


Ein letztes Mal

29. März 2011

Es war einmal eine Frau. Eines Morgens, als sie erwachte, war das Zimmer, in dem sie geschlafen hatte, erstaunlich leer. Da waren nur die Futonmatratze mit ihrem Bettzeug und zwei Taschen mit ihr im Zimmer.

Die Wände waren schneeweiß und rochen nach Neuanfang, erzählten zugleich Geschichten aus sechs Jahren Leben. Erzählten erfreuliches, beklemmendes, imtime Details und Absurditäten. Erzählten von den Menschen, die diese Räume besucht hatten und an deren viele Namen sie sich nicht erinnern konnten. Im Gegensatz zu der Frau, die – wie am Ende einer Wanderung angekommen – erst im Rückblick begriff, wie kostbar diese lange Wanderung und die vielen Begegnungen unterwegs gewesen waren. Anstrengend und erfrischend zugleich.

Natürlich erinnerten sich die Wände auch an all die Tränen und Krisen, an all die Tiefpunkte und schier unüberwindbaren Hürden, denen die Frau in den Jahren unter ihrer Obhut gegenübergestanden hatte.
Wir Wände sind neutral. Wir schützen und umgeben, flüstern sie ihr zu, und wir beengen und beschränken.

Ihr seid wie mein Hab und Gut, sagte die Frau. Es macht mich reich und unfrei zugleich. Es gibt mir Geborgenheit und Sicherheit, aber es ist zugleich ein Klotz am Bein.

Das leere Zimmer nickte. Das fühlte sich so an, als schaukle das Bett. Wie ein Boot.

Die Reise geht weiter, sagte die Frau. Ich danke dir, für all das, was du mir warst. Auch für all das, was du mir nicht sein konntest, weil es nicht deine Aufgabe ist, danke ich dir.
Danke fürs Zuhören. Ich wünsche dir und meinem Nachfolger und meiner Nachfolgerin ein ebenso schönes Miteinander wie wir es hatten.

Der laute Nachbar aus dem obersten Stock lärmt durchs Treppenhaus. Halb sieben. Nach ihm könnte sie die Uhr richten. Konnte sie. Imperfekt. Sie wird ihn nie mehr hören. Kein Morgen mehr. Nicht hier.

Sie wird aufstehen, ein letztes Mal, und ihre Sachen packen. Ein letztes Mal frühstücken. Ein letztes Mal Altpapier und Kehricht an den Straßenrand stellen. Danach ihr Auto füllen, bis an den Rand, mit Staubsauger, Kühlbox und Futon.

Heute Abend wird sie sich an einem andern Ort in einer andern Welt in ein anderes Bett legen.


Ausblick

28. März 2011

Noch da, ein bisschen, noch nicht dort, aber bald.

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Bild: iDogma-Art
aufgenommen mit Hipstamatic, bearbeitet mit Diptic, PS Express und Pic Grunger, veröffentlicht mit WordPress.


Dazwischenzeitloch

27. März 2011

Fühlt sich gut an. Seltsam auch. Ungewohnt leer. Freundin M. hat nach der letzten Kiste sogar den gröbsten Dreck weggekehrt.
Nun gibt es hier nur noch ein bisschen Küche, Futon und Putzzeug. Reicht zum Leben. Eigentlich.

Wir haben gefrühstückt. Unsere beiden Gäste sind abgereist. Vor mir eine leere Obstkiste als Tisch. Sitzen tun wir auf improvisierten Sackkissen. Freundin B. kommt um zwölf. Dazwischenzeit. Loch. Leere. Fülle. Stille. Sein.

Ein Schwedengefühl, jetzt. Nach dem Frühstück die traditionelle Blogsequenz. Ferienfeeling ein wenig.

Was für eine elende verkappte Materialistin ich doch bin!, sagte ich zu Irgendlink. Gestern spätnachmittags. Siesta vor dem Konzert. Alles im LKW verstaut. So viele Dinge.

Später das Konzert. Hammer war es … Büne und seine Band haben drei Stunden ihr bestes gegeben. Witzig, ernst, tiefgründig, romantisch. Alt, neu, ewig.

Bild: iDogma-Art
aufgenommen mit Hipstamatic, bearbeitet mit PS Express und Pic Grunger, veröffentlicht mit Blogger+.


Vorhang

26. März 2011

Frühmorgens. Schon wach. Der große Tag. Am Nachmittag kommen die Umzughelfenden und wir füllen gemeinsam den LKW, den J. am Montag vollgepackt über die Grenze fährt. Doch heute und bis dahin ist noch viel zu tun.

Heute Abend dann dies hier, lange Wochen vorfreudig erwartet:

Büne ist Meccano Destructif Commando. Zwei Monate lang. Und heute in meinem Lieblingskulturraum. Was für ein Schlussbouquet!

Mehr dazu unter: http://www.buenehuber.ch/

Doch vorher heißt es in die Hände spucken🙂